Ja, ich will – vielleicht. Federfrei (2026)

 

Ein autofiktionaler Roman in Form eines Meditationstagebuchs

 

63 Tage, drei Atemzüge. Jeden Morgen dieselbe Übung: drei getoente Atemzüge, gerichtet an Bauch, Brust und Kopf, dann der Klang der Zimbeln. Was dabei auftaucht – Körperempfindungen, Erinnerungen, Traumbrocken – wird aufgeschrieben und gedeutet.

Was als spirituelle Praxis beginnt, wird zur Ausgrabung einer Lebensgeschichte. Schicht um Schicht tauchen die Themen auf: die Mutter, der Vater, die Männer, der eigene Körper, das Schweigen zwischen den Generationen. Der Text folgt einer Spiralstruktur – er kehrt immer wieder zu denselben Motiven zurück, aber jedes Mal von einem anderen Punkt aus.

Federfrei – das Wort entstand am letzten Tag des Schreibens. Es meint: befreit vom Panzer, der schützt und einengt.

Der Roman verwebt zwei Zeitebenen: die täglichen Meditationen der Gegenwart und Passagen aus Tagesjahre, einem früheren Manuskript, das Erinnerungen an Kindheit, Ehe und Beruf versammelt. So entsteht eine Spirale aus Jetzt und Damals.

 

Das Jahr der Hormonfee (2012)

 

Mit eigenen Illustrationen

Schmetterlinge im Bauch? Schlechte Laune? Hitzewallungen? Einige dieser Vermutungen werden auf die Probe gestellt mit vielen Geschichten aus dem Leben, ergänzt durch verständliche Informatione. Mit Humor, medizinischem Wissen und den Bildern der Autorin. Hier zeigt sich zum ersten Mal, was später zur künstlerischen Methode wird: die Verbindung von Bild und Text, von Körper und Erzählung.

 

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