Ja, ich will – vielleicht. Federfrei (2026)

Ein autofiktionaler Roman in drei Teilen

 

63 Tage Meditation werden zur Ausgrabung einer Lebensgeschichte. Jeden Morgen dieselbe Übung: drei getönte Atemzüge, dann der Klang der Zimbeln. Was dabei auftaucht – Körperempfindungen, Erinnerungen, Traumbrocken – wird aufgeschrieben und gedeutet.

 

Teil I: Federfrei – Die täglichen Meditationen verflechten sich mit Passagen aus Tagesjahre, einem früheren Manuskript. Schicht um Schicht tauchen die Themen auf: Mutter, Vater, die Männer, der eigene Körper, das Schweigen zwischen den Generationen.

 

Teil II: Man-da-La. Im Dialog – Acht imaginäre Gespräche mit einer verstorbenen Analytikerin. Die Deutung vertieft sich, die inneren Figuren bekommen Stimmen.

 

Teil III: Ich und Welt. Imperfekt. – Der Blick weitet sich: von der persönlichen Geschichte zu den Orten, die sie geprägt haben. Beuthen, Auschwitz, Mallorca. Das Private wird historisch, das Historische persönlich.

 

Der Roman folgt einer Spiralstruktur – er kehrt immer wieder zu denselben Motiven zurück, aber jedes Mal von einem anderen Punkt aus.

 

Federfrei – das Wort entstand am letzten Tag des Schreibens. Es meint: befreit vom Panzer, der schützt und einengt.

 

Das Jahr der Hormonfee (2012)

 

Mit eigenen Illustrationen

Schmetterlinge im Bauch? Schlechte Laune? Hitzewallungen? Einige dieser Vermutungen werden auf die Probe gestellt mit vielen Geschichten aus dem Leben, ergänzt durch verständliche Informationen. Mit Humor, medizinischem Wissen und den Bildern der Autorin. Hier zeigt sich zum ersten Mal, was später zur künstlerischen Methode wird: die Verbindung von Bild und Text, von Körper und Erzählung.

 

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